Nicht selten entscheidet sich die persönliche Einstellung zu einem Gesprächspartner bereits in den ersten Sekunden nach dem Kennenlernen. Dies ist vor allem der Fall wenn das Gespräch, welches durchaus ein wichtiges Vorstellungsgespräch sein kann, mit einem Händedruck eröffnet wird. Doch wie erzeugt man beim Gegenüber einen positiven Ersteindruck allein über diesen kurzen Kontakt?
Eine Voraussetzung sind vor allem trockene, schweißfreie Hände. Der Händedruck selbst sollte fest und selbstsicher wirken – damit demonstrieren Sie Sicherheit, Selbstbewusstsein und stärken das Vertrauen, das andere in Sie setzen. Üben Sie ruhig ein wenig Druck aus, natürlich nicht so viel, dass der Gegenüber körperliche Schmerzen verspürt. Achten Sie auch darauf, die Hand und nicht nur die Finger des Gesprächspartners zu drücken, indem Sie möglichst viel Kontaktfläche herstellen.
Beim ersten Händeschütteln sollte ein Mindestabstand von etwa 50cm nicht unterschritten werden, damit der/die Andere dies nicht als Eindringen in die eigene Privatsphäre wahrgenommen wird. Insbesondere bei geschäftlichen Kontakten sollte diese Distanz stets gewahrt bleiben, auch um dem Gegenüber so zu vermitteln, dass man ihn als Person wahrnimmt und seine Grenzen respektiert. Seien Sie außerdem um Blickkontakt während des ganzen Vorgangs bemüht, der im Übrigen nicht länger als etwa 1-2 Sekunden dauern sollte.
Wenn Sie diese wenigen Punkte erfolgreich umsetzen, haben Sie bereits den Grundstein für einen erfolgreichen Gesprächsverlauf gelegt. Viel Erfolg!
PS: Im Falle einer Erkältung gebietet es übrigens der Anstand, seinen Gegenüber darauf hinzuweisen und das Angebot zum Handschlag abzulehnen. Das demonstriert Aufmerksamkeit und Zuvorkommen und sorgt somit ebenfalls für einen positiven Ersteindruck.


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