In einem früheren Blogbeitrag zum Händeschütteln sind wir bereits auf die richtige Technik des Händedrucks eingegangen. Da dieses Thema offensichtlich viele Menschen interessiert und auch von tagtäglicher Bedeutung ist, soll der richtige Händedruck an dieser Stelle noch einmal vertieft werden. Diesmal beantworten wir die Frage, in welchen Situationen ein Händedruck überhaupt angebracht ist und unter welchen Umständen Sie lieber darauf verzichten sollten.
Ist ein Händedruck überhaupt angebracht?
Als Faustregel gilt: Ein Handschlag zur Begrüßung ist eine freundliche Geste die von den meisten Menschen gern gesehen wird, im Osten lieber als im Westen. Insbesondere im geschäftlichen Bereich ist die Begrüßung per Handschlag die Norm, im Privatbereich kann schon mal eher darauf verzichtet werden. Also: Im Zweifelsfall dem Gegenüber einfach die Hand zur Begrüßung bieten. Nur in Ausnahmefällen ist vom Händeschütteln abzusehen.
Keine Regel ohne Ausnahmen
Das ist beispielsweise der Fall, wenn man sich verspätet und alle Beteiligten bereits sitzen, bspw. beim Essen in einem Restaurant. In diesem Fällen müssten diese das Besteck aus der Hand legen, Essen unterbrechen und sich auch noch erheben, um den Neuankömmling zu begrüßen. Auch würde die individuelle Begrüßung aller Anwesenden viel zu lange dauern und zusätzlich stören. Zu empfehlen ist, in solchen Situationen einfach einen kurzen Gruß an die Runde zu richten und sich dann seinen Platz zu suchen.


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